Benzin‑Alarm in Bratislava - Rationierung auch bei uns?

aktuell, 19.03.2026

Die Slowakei begrenzt den Treibstoffverkauf – und plötzlich fragen sich viele: Wird in Deutschland auch bald der Treibstoff rationiert?

In der Slowakei hat die Regierung eine strikte Obergrenze beim Tanken eingeführt: Pro Fahrzeug darf nur noch Treibstoff im Wert von maximal 400 € gekauft werden, Kanister‑Mitnahme ab 10 l und große Vorratskäufe werden untersagt.

Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen müssen in der Slowakei nun zudem einen höheren Benzin- und Dieselpreise zahlen als inländische - hierdurch soll der Tanktourismus vor allem aus den Nachbarländern Österreich, Tschechien und Polen begrenzt werden.  

Hintergrund ist die Rohstoffkrise, zu der der eskalierende Krieg im Iran maßgeblich beiträgt. Die Auseinandersetzungen im Nahen Osten treiben die globalen Ölpreise hoch und verunsichern Lieferketten – dadurch gerät auch die Versorgung über zentrale Routen und Pipelines unter Druck. Bereits im Februar hatte die Slowakei den Öl-Notstand ausgerufen, da seit Ende Januar kein Öl mehr durch die Druschba-Pipeline von Russland über die Ukraine fließt. 

In Deutschland gibt es bislang noch keine offiziellen Rationierungspläne – aber der Konflikt lässt die Preise weiter steigen. Gerade zu Ferienzeiten wie Ostern könnte es an den Zapfsäulen spürbar teurer werden.

Also Sprit „hamstern“?

Wir raten: Ein bisschen vorausschauende Planung ist sinnvoll, Panik und Massenkäufe jedoch unnötig – solange die Behörden keine ähnlichen Maßnahmen ankündigen.

 
 
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