Schwermetalle im Regen

aktuell, 31.08.2026

Der Rauch der Brände in Venn und Eifel hat nicht nur die Luft belastet: Untersuchungen des Regenwasser zeigen erstmals seit Jahrzehnten auffällige Einträge von Schwermetallen und Ammonium.

Das Interesse an den Auswirkungen des Brandes im Hohen Venn ist weiterhin groß: Bei unseren Führungen am vergangenen Wochenende haben uns zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Thema Rauch und Schwermetalle im Regenwasser angesprochen.

Wir haben den Niederschlag nach dem Venn- und Eifelbrand mehrmals eingehend untersucht – nach unserem Kenntnisstand als einzige Institution im Rheinland und in der Eifel überhaupt.

Die Ergebnisse waren bemerkenswert: In einer Wasserprobe vom Weißen Stein, die über mehrere Tage bis zum 27. August insgesamt rund 50 l/m² Niederschlag umfasste, konnte ein positiver Schwermetalltest nachgewiesen werden. Auch der Ammoniumtest zeigte erhebliche Einträge.

 

Besonders auffällig ist der Vergleich mit unseren bisherigen Messtung: Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren konnten wir weder in der Eifel noch in Bonn – dort führen wir die Untersuchungen bereits seit 1988 durch – Schwermetalle im Regenwasser nachweisen.

Erst im Zusammenhang mit dieser außergewöhnlichen Brandsituation traten entsprechende Belastungen auf.

Die gute Nachricht: Inzwischen ist das Regenwasser wieder frei von Belastungen.

Das Fotos zeigen den positiven Schwermetalltest der untersuchten Wasserprobe sowie den Ammoniumteststreifen.

 

  Redaktion
 Team-Info
 Team-Kontakt




5

Wetter-Meldungen

CO2-Deutschland

466 ppm
31.08.2026 16:28
mehr

Zitat des Tages

    "Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen."

    John B. Priestley